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WILLKOMMEN IN EUROPAS GRÜNSTEM RECHENZENTRUM.

DATADOCK

Das Rechenzentrum datadock entstand aus dem Umbau einer ehemaligen Lagerhalle im Hafengebiet Straßburgs. Die Planungsphase für den Rechenzentrumsbau begann bereits im Jahr 2007. Mit den nötigen Umbauten und der Errichtung der Infrastruktur startete der Betreiber PlusServer GmbH im Jahr 2009. Im Herbst 2010 wurde das datadock fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Für Straßburg spricht vor allem die hervorragende Anbindung – alle wichtigen IT- und TK-Leitungen Europas laufen durch Straßburg – sowie die zentrale europäische Lage. Das Rechenzentrum liegt optimal, um schnellste Verbindungen in alle europäischen Regionen zu garantieren und somit alle deutschen und internationalen Kunden der PlusServer GmbH in bester Qualität zu versorgen.

Das Augenmerk lag bei der Planung des Rechenzentrums von Anfang an auf einer besonderen Energie-Effizienz, um die Umwelt zu schonen sowie die Betriebskosten zu senken. Daher hatte auch die Tatsache, dass das Gebäude in einem der grundwasserreichsten Areale Europas steht, Einfluss auf die Wahl des Standorts. Denn dieses Grundwasser eröffnete dem Betreiber die Möglichkeit, eine innovative, umweltfreundliche und in dieser Art einzigartige Brunnenkühlung in das Rechenzentrumskonzept zu integrieren. Auf diese Weise konnte der Energieverbrauch des datadock letztendlich so niedrig gehalten werden, dass es als grünstes Rechenzentrum ausgezeichnet wurde.


In keinem europäischen Rechenzentrum wird derzeit weniger Energie-Overhead verbraucht. Normalerweise müssen über 60% der Energie, die ohnehin für den Betrieb der IT (Server, Storage usw.) benötigt werden, zusätzlich für die RZ-Infrastruktur (insbesondere die Kühlung) aufgewendet werden. Im datadock sind es jedoch nur ca. 18% Overhead, was im Vergleich eine Ersparnis von 66% ausmacht.

Dies entspricht weit über 25 Millionen kWh Energieeinsparung pro Jahr bei Vollauslastung. Das bedeutet wiederum fast 24 Millionen kg weniger CO2-Ausstoß, was pro Jahr den CO2-Umsatz von über 119.000 Bäumen ausmacht.

Weitere Details zum „grünsten Rechenzentrum Europas” finden Sie unter Umwelt.

Fotos: René Lamb