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WILLKOMMEN IN EUROPAS GRÜNSTEM RECHENZENTRUM.

Daten und Fakten

  • 25% weniger Gesamt-Energierverbrauch als durchschnittliches Rechenzentrum
  • 66% weniger Energieverbrauch für die Rechenzentrums-Infrastruktur (Kühlung etc.)
  • Power-Usage-Efficiency von 1,18 bei voller Tier-III-Leistung
  • Weit über 26 Millionen kWh Energieeinsparung pro Jahr bei Vollauslastung
  • Dies entspricht fast 24 Millionen kg weniger CO2-Ausstoß
  • Um die eingesparte Menge CO2 zu verwerten, würden pro Jahr über 119.000 Bäume benötigt
  • Kühlung mit sauberer Wasserkraft
  • Energieaufwand für Kühlung unter 11% der Wirkleistung
  • Ausschließliche Verwendung von Ökostrom
  • CO2-Neutralität
  • Einsatz von modernsten energiesparenden Transformatoren, USV-Anlagen und Klimageräten
  • USV-Anlagen mit über 95% Energieeffizienz im Online-Doppelwandler-Betrieb
  • MTU-Dieselgeneratoren der neusten Generation, extrem sparsam und niedrigste Emissionswerte nach TA-Luft 1/2

Ein Baum setzt im Schnitt 200 kg CO2 pro Jahr in Biomasse um.

UMWELT

Mit dem besten PUE-Wert (Power Usage Efficiency) von 1,18 ist das datadock das energiesparendste und umweltfreundlichste Rechenzentrum Europas.

Der PUE-Wert wird ermittelt, indem der gesamte Energiebedarf eines Rechenzentrums durch den Energiebedarf der IT (Server, Storage, Netzwerkequipment usw.) geteilt wird. Ein PUE von 1,0 würde also bedeuten, dass die gesamte Energie, welche für das Rechenzentrum benötigt wird, exklusiv der IT zur Verfügung stünde. Im datadock sind mit dem Wert von 1,18 lediglich 18 Prozent der für die IT verbrauchten Energie zusätzlich für den Betrieb des Rechenzentrums erforderlich. In einer Studie des eco-Verbands („Bestandsaufnahme effiziente Rechenzentren in Deutschland”) ergab sich ein Durchschnittswert von über 60 Prozent zusätzlich benötigter Energie (PUE 1,62) in deutschen Rechenzentren, was im internationalen Vergleich sogar ein guter Wert ist.

Erreicht wird der hervorragende PUE-Wert des datadock unter anderem durch die Nutzung der Geothermie zur Kühlung. Die Kühlung stellt normalerweise einen der größten Energiefaktoren im Rechenzentrumsbetrieb dar. Da jedoch auf die umfangreichen Grundwasservorkommen des Areals zurückgegriffen werden kann (es handelt sich hier um eines der grundwasserreichsten Gebiete Europas) und dieses 12°C kalte Grundwasser nicht weiter gekühlt werden muss, wird eine große Menge Energie eingespart.

Das Grundwasser wird dem Boden entnommen, anschließend gefiltert, um Ablagerungen in den Rohrleitungen zu vermeiden, und in das datadock gepumpt. Dort dient es zur Abkühlung des inneren Wasserkühlkreislaufs mittels Wärmetauschern. Dieser versorgt wiederum die Klimasysteme mit Kälte, um schließlich kalte Luft zu erzeugen.

In den Serverräumen gelangt die gekühlte Luft mittels perforierter Bodenplatten in die sogenannten „kalten” Gänge. Von dort wird sie über die Frontseiten der Server durch deren interne Lüftung angesaugt. An den Serverrückseiten tritt die nun erwärmte Luft in „warme” Gänge aus und wird dort dem Kühlkreislauf wieder zugeführt. Eine sogenannte Einhausung der Racks sorgt für die zielgenaue Führung der Luftströme auf die zu kühlenden Komponenten. Dadurch wird die benötigte Kühlleistung und damit der Energieverbrauch minimiert.

Für den Betrieb des datadock wird ausschließlich Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser- oder Windkraft bezogen. Fossile Energieträger finden keine Verwendung, so dass das Rechenzentrum komplett CO2-neutral arbeitet. Der Stromlieferant Energie Straßburg sichert die ökologische Qualität des Stroms über verschiedene lokale Zertifizierungen und über europaweit gültige RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System) ab. Zusätzlich werden verschiedene gemeinnützige Organisationen zur Förderung ökologischer Stromerzeugung mit regelmäßigen Zuwendungen unterstützt.

Des Weiteren werden im Rechenzentrum nur die neusten energiesparenden Komponenten eingesetzt, beispielsweise die Transformatoren, USV-Anlagen und Klimageräte. So kühlt etwa das Präzisionsklimasystem große Räume bis zu 60% sparsamer als herkömmliche Kompressorkühlsysteme und das verwendete USV-System verfügt über den besten auf dem Markt verfügbaren Wirkungsgrad von bis zu 96%.

Die Dieselgeneratoren für die Notstromversorgung des datadock werden mit modernsten Motoren des Herstellers MTU betrieben, welche im Bereich des Schadstoffausstoßes in ihrer Klasse führend sind. Sie weisen niedrigste Emissionswerte nach TA-Luft 1/2 auf (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft des Bundesministeriums für Umwelt). Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen um diese Dieselgeneratoren herum verhindern, dass bei Betankung oder durch ein Leck etwas von dem Treibstoff in die Umwelt entweichen kann.

Quelle: PSI, IER; Mittelwert 935 g CO2 pro KWh Strom aus Steinkohle

Berechnung der Energieersparnis auf Basis des PUE-Werts

StandarddatadockErsparnis
PUE1,621,1825%
Overhead62%18%66%

Berechnung der Stromersparnis auf Basis kWh bei Vollauslastung

Maximalleistung datadock8.000kW
Wirkleistung bei PUE 1,186.6121,18
Overhead bei PUE 1,181.388kW
Overhead bei PUE 1,624.313kW
Ersparnis datadock2.925kW
Ersparnis datadock Jahreswert25.623.000kWh
CO2 pro kWh¹0,935kg
Ersparnis datadock23.957.505kg
CO2-Aufnahme Baum/Jahr²200kg
Leistung119.788Bäume

¹ Quelle: PSI, IER; Mittelwert 935 g CO2 pro KWh Strom aus Steinkohle

² Quelle: United Nation Framework for Climate Change Convention (UNFCCC), Durchschnittswert für Carbon-Offset von Bäumen